Ein Film von Uta Meyer-Boblan, Frédérique Veith und Gregor Streiber
Wenn’s um unsere Gesundheit geht, wollen wir keine Kompromisse machen. Also immer her mit dem Besten, was der Markt zu bieten hat. Aus heutiger Sicht muten manche Wundermittel früherer Zeiten allerdings etwas seltsam an.
Ein strahlendes Lächeln wollen Menschen auch in den 1940er Jahren gern. Dafür braucht man eine gute Zahnpasta, die Beläge von den Zähnen entfernt und Bakterien killt. Damals das Mittel der Wahl: radioaktive Zahncreme! Früher begehrt, heute völlig undenkbar.
Lebensrettend, aber heute verschwunden, ist die Eiserne Lunge. Das U-Boot-ähnliche Gerät, bei dem nur der Kopf rausguckte, half Menschen beim Atmen, wenn die Lunge ihren Job etwa wegen einer Erkrankung nicht mehr machen konnte. Polio/Kinderlähmung ist so eine Krankheit. Bis weit in die 1960er Jahre gibt es immer wieder Ausbrüche und Patienten müssen häufig in die Eiserne Lunge. Dank Impfung ist die Gefahr gebannt und zur Beatmung gibt es heute auch andere Techniken.
Wer heute um die 50 ist, hat wahrscheinlich eine kreisrunde Narbe auf einem seiner Oberarme. Damit hat er oder sie ganz persönlich einen Beitrag zur Ausrottung der tödlichen Pocken geleistet. Denn es handelt sich dabei um eine Impfnarbe. Wie genau das funktioniert und weshalb jüngere Menschen heute keine Narbe im Oberarm mehr brauchen, das erfahren Sie in dieser Folge von Das war dann mal weg.
Außerdem kommen wir auf ein Kapitel DDR-Geschichte zu sprechen, von dem selbst DDR-Bürger:innen kaum etwas wissen: Bananen auf Rezept. Denn in der DDR gab es tatsächlich die Möglichkeit, kränklichen Kindern Bananen ärztlich zu verordnen.
Diesmal mit herzerfrischenden Kommentaren von Michael Kessler, Florian Martens und Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel.
Das war dann mal weg – die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie (fast) verschwunden. Was ist daraus geworden?
Sendetermin: 04. November 2025, 20:15 Uhr auf ZDFinfo
